Gespräch zweier Kollegen im Büro

Erfolgsgeschichten

Als Frau im Stahlgewerbe? Na klar, warum auch nicht. Verkaufssachbearbeiterin Susanne Treis, die für die Carl Spaeter GmbH in Duisburg arbeitet, verfolgt ehrgeizig ihre Karriere.

Das Stahlgewerbe ist noch immer eine Männerdomäne. Stimmt. Aber das hält junge Frauen nicht davon ab, ihren Weg zu machen. Frauen wie Susanne Treis. Sie beobachtet, dass sich in der Branche etwas tut. „Man kann als Frau mit entsprechendem Fachwissen in diesem Beruf seinen ,Mann‘ stehen.“

Die eigenen Chancen nutzen

Susanne Treis startete 2007 ihre Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau, schloss sie erfolgreich ab und blieb bei SPAETER. Klasse. Doch, was kommt als nächstes? Sie machte sich schlau, welche Weiterbildungsmöglichkeiten es gibt und ob sie studieren kann. „Ich möchte bei SPAETER bleiben und mich weiterentwickeln. Ein Studium sollte zum Vorteil sein“, sagt Susanne Treis. „Ich denke, dass es nicht nur für meine Zukunft wichtig ist. Auch für SPAETER ist es gut, wenn die Mitarbeiter sich weiterbilden.“ Eben. Deshalb unterstützt das Unternehmen sie nicht nur finanziell. „Ich kann bei Fragen, die jeweiligen Mitarbeiter der Abteilung um Rat bitten und erhalte praxisbezogene Antworten, die mir wirklich weiterhelfen.“

Wer Lust hat zu lernen, ist hier richtig

Klar ist es nicht einfach, neben der Arbeit noch zu studieren. „Drei Mal in der Woche gehe ich nach der Arbeit zur Wirtschaftsakademie. Am Freitag gibt es noch Lerngruppen. Da ist man froh, wenn man am Wochenende mal Zeit für sich hat und die Zeit genießen kann“, erklärt Susanne. Trotzdem würde sie ein Studium jedem empfehlen, der Lust hat, weiterzukommen. „Man muss das Ziel vor Augen haben und konsequent sein. Das erste Semester war noch locker, man ist sehr motiviert. Im zweiten Semester gibt es schon wieder ganz andere Fächer, da überlegt man schon, soll ich das alles wirklich machen? Aber im dritten Semester ist es weniger theoretisch und dann wird es sehr interessant."

Das Studium lohnt sich

Dass ihr das Studium viel bringt, daran zweifelt Susanne Treis nicht. „Seit ich studiere, habe ich einen größeren Überblick über das, was die SPAETER-Gruppe macht. Ich sehe jetzt auch, was die anderen Abteilungen machen: zum Beispiel die Rechtsabteilung oder die Logistik. Dadurch kann ich einen Schritt weiterdenken, bevor ich mir doppelte Arbeit mache.“ Trotz des Stresses ist sich Susanne Treis sicher, mit dem Studium die richtige Wahl getroffen zu haben. Nicht nur für ihre Zukunft, auch im Alltag, ist es jede Mühe wert.

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